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Re: [luga] linux lizenz?



On Wed, 2005-08-03 at 14:39 +0200, Martin Baehr wrote:
> On Wed, Aug 03, 2005 at 02:01:34PM +0200, Bernd Petrovitsch wrote:
> > - Das muß imn juristischen Geltungsbereich desselben passieren.
> >   Im konkreten Fall ist mir nicht bewußt, daß Ö unter US-amerik. Recht
> >   fällt.
> 
> linux als warenzeichen is meiner erinnerung nach auch in österreich
> schon für linus registriert worden

Im Moment liegt auch beim europäischen Markenamt (http://oami.eu.int/)
ein Antrag (in Linus' Auftrag bzw. Billigung). Databases -> CTM-Online
und suchen gehen.

> mit US-recht hat die frage nix zu tun.

Nein, aber die Webseite hinter dem Link.

> mich interessiert wie die auf die idee kommen eine lizenz für die
> beschreibung einer qualifizierung zu verlangen. das widerspricht doch

Sie verlangen Geld (wenn sie es überhaupt tun) dafür, daß Du ihre Marke
benutzt. Das können sie tun, müssen aber nicht.
Wenn sie wollen, können sie Dich zivilrechtlich klagen.

Die moralische Seite und Legitimation muß das LMI liefern.

> der idee. abgesehn davon das es eine sache is das warenzeichen zu

Welcher Idee genau?
RMS hat z.B. auch kein Problem, wenn einer mit freier Software reich
wird. 
Remember: Free as in "free speech", not "free beer".

> schützen, und eine andere, gleich geld dafür zu verlangen, vor allem im
> umfeld von freier software, wo diejenigen die das ganze als
> freizeitvergnügen oder nebenbeiverdienst betreiben, sich sowas garnicht
> leisten können.

Tun sie ja nicht wirklich. Es geht um Markenrecht, das fällt unter
"gewerbliche Schutzrechte" und damit ist das für Freizeitvergnügen nicht
anwendbar.
Der Absatz bezieht sich damit explizit auf die *kommerzielle Nutzung*
(d.h. ein Produkt oder Dienstleistung) und da kalkuliert man das halt
einfach rein (Preise auf
http://www.linuxmark.org/forms/linux_licence_doc.html unten, wenn ich
das richtig verstanden hab). $200 pro Jahr ist ja auch nicht die Welt,
wenn man "Linux" kommerziell nutzt (mit < 100.000$ Umsatz).
Das "nicht leisten können" von oben ist damit wohl erledigt. ("nicht
leisten wollen" ist eine andere Sache.)
Umgekehrt argumentiert: Firma X baut einen Irgendwas-Router mit
Linux-Kernel etc. drauf und verkauft tausende Stück. Macht auch Werbung
damit (z.B. stabil, sicher, ....). Dann sollen sie ruhig ein paar Dollar
pro Stück an OSDL abliefern. Es ist ja nicht so, daß sie gar nichts
dafür bekommen.

Abgesehen davon gibt es keine staatlichen oder sonstigen Zwang, dort
einzukaufen. Du riskierst halt, daß die einer drauf anspricht und in
Folge irgendwann vielleicht eine entsprechende Klage.
Wie die Klagspraxis bzw. Intentionen des LMI ausschaut, ist eine andere
Frage.

	Bernd
-- 
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