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Re: [luga] Konzeption? Xscreensaver und lockup



Hallo !

On Tue, 11 Mar 2003, Dipl.-Ing. Walter Haberl wrote:

> Hallo,
> Nachdem mir das gestern wieder passiert ist, dass das Einsetzen vom 
> Screensaver (bei laufendem XINE) einen Terminalinput verunmöglicht hat musste 
> ich wieder von einer anderen Maschine über ssh einsteigen um den XINE Prozess 
> abzuschiessen, dann gings wieder.
> 
> Mir geht es hier nicht darum das Problem zu lösen warum das passiert, das ist 
> imho eh aussichtslos[1] mir geht es darum konzeptuell das Phänomen zu 
> beherrschen:
> 
> Solange ich mit dem Notebook zuhause arbeite *und* eine andere Linuxkiste 
> herumsteht (oder irgendwas was einen ssh client hat) kann ich zur Not ja so 
> eingreifen aber was mache ich wenn so ein Schmarrn unterwegs auftritt? 
> Bislang könnte ich die Maschine nur hart abschalten.[2]
> 
> Früher dachte ich VT100 an der Seriellen (Palmpilot Vx, VT100 Emulation). 
> Showstopper: Ich müsste den hochgradig gepatchten Kernel mit dem 
> Seriellsupport neu kompilieren (ich habe es schon wieder vergessen wieviele 
> Steps dazu nötig sind, seit einem halben Jahr konnte ich das 
> Kernelherumgeschupfe vermeiden). 

Ist zwar auch Kernelherumgeschupfe, aber du könntest dir das
"Kernel-Hacking"-Menü anschauen. Kann man ja einstellen, dass Bestimmte
Tastenkombinationen (mit 'SysReq') was auslösen. Vielleicht kannst du dir
da ein "killall -KILL X" draufprogrammieren? Sicher nicht ganz einfach,
aber bestimmt effektiv und ich denke solange SSH noch funktioniert wird
auch das noch gehen. Sei froh - bei mir geht bei
"Keyboard"-Abstürzen unter X11 offt nichtmal SSH oder Telnet :-)

> Ich weiss nicht welche Sicherheitsrisiken ich mir damit einfange. 
> Neue NBs haben oft keine Serielle mehr, also bei einem NB Kauf unter Linux 
> muss man schon auf soviel aufpassen, dass man sich darum nicht auch noch 
> kümmern will.

> 
> Ein zweites, billiges Notebook kaufen und als ssh-Client mit mir rumschleppen 
> scheint mir zwar die zuverlässigste Lösung, bequem ist das aber nicht, billig 
> sicher auch nicht. Und wirft andere Probleme auf (gekreuztes Kabel? Passiver 
> Ethernethub? IP Adresse? ...)

Ethernet oder Serielle ist sicher die einzige möglichkeit sowas zu machen.
Wenn du erst irgendwelche IRda oder USB geräte anstecken musst
- die werden dann möglicherweise nichzt erkannt...

Du kannst also ein Cross-Over Ethernet-Kabel verwenden. Wenn du wirklich
umbedingt DHCP brauchst kannst du ja am Not-Notebook einen DHCP-Server
laufen lassen *ggg*

Am einfachsten ist es, wenn du CONFIG_MAGIC_SYSRQ im kernel
aufdrehst (ist womöglich onehin schon aufgedreht) und dann mit
SysRq+??? (im Kernel nachschauen...) den Buffer-Cache leerst und dann das
Notebook einfach abdrehst. Sofern du nicht amok laufende Prozesse hast
(die laufend auf disk schreiben) wirst du so sicher keine Probleme mit dem
Filesystem bekommen.

> Daher Frage in die Runde: Wer von Euch hat sich zu dem Thema schonmal Gedanken 
> gemacht und einen Ansatz? Bislang habe ich meinen Palm als Organizer benutzt, 
> Adressen, TelNr., Termine, kleine aber wichtige Notizen. Fertig - für alles 
> andere ist das Ding sowieso zu schwach. Kann man mit einem Handheld über 
> TCPIP einsteigen? Vielleicht nicht mit dem Vx - mit einem anderen?

Ich glaub die können nur Seriell - möglicherweise noch USB, aber das wird
dir in so einem Fall auch nichts mehr nützen.

> Oder eine ganz andere Lösung (ausser den trivialen wie immer in einem LAN 
> arbeiten wo ein anderer ssh client herumsteht, o.ä. ;-)

Unter X11 nur remote Anwendungen laufen lassen *ggg*

Liebe Gruesse, Schroettner Robert

|   Schroettner Robert
|   IT-Services
|   Eurodata Datenverarbeitungsdienst Ges.m.b.H.  __   _
|   Tel:  +43-1-7747076-51                       / /  (_)__  __ ____  __
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